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Elefantengeschichte Wuppertals E-Mail
Montag, 10. November 2008

Bis zum heutigen Tag haben insgesamt 18 Elefanten im Wuppertaler Zoo gelebt. Die ersten Elefanten kamen am 27.Mai 1927 im Wuppertaler Zoo an. Es handelte sich dabei um die Inder Krishna und seine Partnerin Lakshmi. Über ihr Alter ist leider nichts bekannt.
In den Kriegsjahren sollten die beiden aus Wuppertal evakuiert werden. Krishna zerstörte dabei in der Aufregung seine Transportkiste und wurde erschossen. Lakshmi starb auf dem Rückweg nach Wuppertal im Bombenangriff bei Dresden.
1946 kam dann die 23 jährige Asiatin Suma nach Wuppertal, die 1959 im Alter von 36 Jahren starb. Erst 1953 bekam Suma von den beiden Asiatinnen Targa und Pengani Gesellschaft.Beide starben schon am 20.Juli 1955 infolge eines Futterschadens. Im Laufe des Jahres 1955 kamen dann die fünfjährige Rani und die dreijährige Siwa in den Wuppertaler Zoo. 1962 kam mit Bibi die erste afrikanische Elefantin in den Wuppertaler Zoo.
Rani musste 1970 leider erst zwanzigjährig aufgrund einer Hirnveränderung eingeschläfert werden. Nach dem Tod von Bibi 1983 kamen zwei zweijährige afrikanische Elefantenbabies Wankie und Zambi direkt aus Afrika in den Zoo, die in der  asiatischen Elefantenkuh Siwa  quasi Mutterersatz fanden. Zambi wurde aufgrund von zunehmenden Schwierigkeiten 1990
nach Augsburg abgegeben und ging von dort aus 1994 nach Cabarceno in Spanien, wo sie mittlerweile dreifache Mutter ist.
1995 zogen Siwa und Wankie in das neueröffnete Elefantenhaus um. Zu ihrer Gesellschaft kamen sechs zwei– und dreijährige Elefantenkinder aus dem Krüger Nationalpark. Sie hießen:
Tusker, Kooboo, Sabi, Punda, Numbi und Sweni. Der kleine Bulle Kooboo starb leider schon 1999 an TB. Nach Siwas Tod im Jahre 2000 hatte Wankie zunehmend Schwierigkeiten mit den fünf Artgenossen und musste in einem Einzelgehege gehalten werden. Aufgrund von Platzschwierigkeiten durch die Geburt von Bongi, des ersten Elefantenbabies, das im Wuppertaler Zoo 2005 geboren wurde, musste Wankie nach Belgien in den Tierpark Monde Sauvage abgegeben werden.  Mittlerweile haben alle vier Elefantenkühe ein Baby. Auf Bongi folgten Kibo, Tika und im Januar dieses Jahres Tamo, sodass zur Zeit neun Elefanten in Wuppertal leben. Und wer Tuskers neueste Bemühungen um seine Damen mitverfolgt hat, hofft, dass es vielleicht schon bald ( eine Elefantenschwangerschaft dauert 22 Monate) wieder Nachwuchs geben wird.

Nachtrag 2009 :

Aufgrund von Platzmangel hat der Jungbulle Kibo den Wuppertaler Zoo mit seiner Mutter Numbi am 1. Dezember 2009 verlassen und lebt nun im Wiener Tiergarten Schönbrunn. Numbi wurde dort im August vergangenen Jahres wieder Mutter von einem weiteren kleinen Bullen, der Tuluba getauft wurde.

Nachtrag 2011:

Im Januar 2011 bekamen Sabie und Punda innerhalb von nur vier Tagen die Bullkälber Uli und Shawu. Während Uli nach einer sehr leichten Geburt sofort auf den Beinen war und bei seiner Mama Sabie trank, war Shawu zunächst ein Sorgenkind. Die Geburt dauerte sehr lange und musste vom Tierarzt eingeleitet werden. Der mit 128 kg sehr große Shawu kam gesund zur Welt, wollte aber partout nicht bei seiner Mutter Punda trinken. Erst nach fünf aufreibenden Tagen und Nächten schaffte es der Tierarzt mit dem Elefantenpflegerteam, dass Shawu endlich alleine trinkt. Nun hofft man, dass er zusammen mit seinem Halbbruder Uli gesund heranwächst.

 

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 25. März 2011 )
 
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