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Mönchsgeier E-Mail
Vor einigen Wochen meldeten die Medien, dass in unserer Gegend mehrere Mönchsgeier gesichtet worden sind. Man vermutet, dass diese Greifvögel aufgrund verschlechterter Lebensbedingungen in Spanien auf der Suche nach neuen Lebensräumen sind. Normalerweise leben die Mönchsgeier – aufgrund ihrer Halskrause auch Kuttengeier genannt- im Himalajagebiet, in Vorderasien, dem Kaukasus und im Mittelmeergebiet. Früher lebten sie auch in Marokko und Nordafrika, dort wurden sie nach der Abholzung vieler Wälder von den Ohrengeiern verdrängt. Entgegen der Behauptung vieler Bauern greifen Mönchsgeier fast nie lebende Tiere an, hauptsächlich ernähren sie sich vom Aas. Nur wenn es zuwenig Aas gibt, schlagen sie kleinere Säugetiere und Eidechsen. Am Ende des Winters beginnen die Mönchsgeier, die lebenslang mit einem Partner zusammenleben, ihr Nest neu auszupolstern. Zwischen Februar und April legen sie dann ein einziges Ei, dass von beiden Elternteilen abwechselnd 53-54 Tage bebrütet wird. Das Jungtier wird ca. 4 Monate im Nest gefüttert, bevor es flügge wird und selber jagt. Da die Mönchgeier in Europa nur noch selten anzutreffen sind, beteiligt sich der Wuppertaler Zoo an einem Auswilderungsprojekt in Frankreich. Seit 2001 werden die in Wuppertal geborenen Jungvögel regelmäßig in Frankreich ausgewildert.
 
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