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Löwenkopfäffchen E-Mail
Wer in diesen Tagen in den Zoo geht, sucht aufgrund des schlechten Wetters hauptsächlich die Tierhäuser auf, von denen es in Wuppertal sehr viele gibt. Im Menschenaffenhaus findet man neben den Orang Utans, Schimpansen, Bonobos und Gorillas noch die Goldkopflöwenäffchen.Diese kleinen Äffchen, die zur Familie der Krallenäffchen gehören, haben ihren Namen von ihrer goldgelb gefärbten, einer Löwenmähne ähnlichen langen Kopfbehaarung. Die Löwenäffchen leben in den Regenwäldern der Ostküste Brasiliens. Da ihr Lebensraum durch Berodung und Waldbrände weitgehendst vernichtet ist, gibt es für sie seit 1985 ein internationales Erhaltungsschutzprogramm, das in Europa durch den Zoo Antwerpen koordiniert wird.Seit 1990 beteiligt sich auch der Wuppertaler Zoo an diesem Programm, bisher gelang eine Aufzucht von 38 Jungtieren. 1992 stellte Wuppertal eine komplette Familiengruppe Goldgelber Löwenäffchen zur Wiederansiedlung in Brasilien zur Verfügung. Mit der Wiederausbürgerung zoogeborener Äffchen in neuerrichteten Schutzgebieten sowie Bildungsinitiativen, in denen auf die Bedrohung aufmerksam gemacht wurde, versucht das Erhaltungszuchtprogramm das Überleben der Löwenäffchen zu sichern. Die Bestände haben sich seitdem wieder merklich erholt.Löwenäffchen leben in kleineren Familienverbänden von bis zu 8 Tieren. Einmal jährlich werden nach 125 – 145 Tagen ein bis drei Jungtiere geboren, die sich an das dichte Fell der Mutter klammern, sodass sie in den ersten Lebenstagen kaum auffallen. Die ganze Gruppe hilft bei der Aufzucht, der Vater trägt die älteren Jungtiere. Bei Mehrlingsgeburten tragen oft beide Elternteile ein Jungtier. Löwenäffchen sind Allesfresser, sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Früchten.
 
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