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Königsgepard E-Mail
Eine Laune der Natur Unterhalb des Kinderspielplatzes im Wuppertaler Zoo wohnt eine ganz außergewöhnlich schöne und seltene Raubkatze, die Königsgepardin Helen. Während Geparden ein gepunktetes Fell haben, ist das Fell des Königsgeparden auf dem Rücken längst gestreift. Die Königsgeparden sind keine besondere Unterart der Geparden, sondern eher eine Laune der Natur. Durch Mutation eines Gens tritt diese Fellfärbung auf. Das Gen wird rezessiv vererbt, auch normal gefleckte Tiere können dieses Merkmal versteckt in sich tragen. Erst wenn zwei Tiere dieses Gen beisteuern kann es zur Entstehung eines Königsgeparden kommen. Sollte Helen Nachwuchs bekommen heißt es daher nicht zwangsläufig, dass ihre Babies Königsgeparden sind. Auch bei der Paarung zweier Geparden, die das mutierte Gen in sich tragen, kann es sein, dass der Wurf beispielsweise aus drei normal gefärbten Tieren und nur einem Königsgeparden besteht. Dafür ist aber die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese Tiere ein mutiertes Gen in sich tragen. In ihrer Heimat im Osten Südafrikas trifft man Königsgeparden nur sehr selten an, da sie sich durch ihre auffällige Färbung schlechter tarnen können als ihre gepunkteten Gefährten. Helen wurde im Mai 2000 als erste in Europa geborene Königsgepardin mit drei normal gefärbten Geschwistern geboren. Zusammen mit ihrem Bruder kam sie im September 2001 in den Wuppertaler Zoo, wo man hofft, demnächst mit ihr züchten zu können. Die Gepardenzucht in Tiergärten gelingt relativ selten. Im Wuppertaler Zoo gab es bisher nur 1993 Nachwuchs.
 
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