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Aktuelles
Eselspinguine

Vergangene Woche sind 16 Eselspinguine aus dem Zoo Edinburgh im Wuppertaler Zoo eingetroffen. Sie sollen den Königspinguinen Gesellschaft leisten. Die zehn weiblichen und sechs männlichen Tiere haben sich schnell in ihrem neuen Zuhause eingelebt und können nun bis zu ihrem Umzug in die neue Pinguinanlage  im Übergangsquartier der Königspinguine besucht werden.Image
Bereits nach wenigen Tagen haben die jungen Schotten es geschafft, dass auch die Königspinguine, die meist nur herumstanden, aktiver werden.
Besucher, die bisher nur kurz verweilten, weil nichts geschah, stehen nun längere Zeit vor der Scheibe und sind total begeistert über die Neugier der kleinen Frackträger. Besonders wenn Kinder kommen, springen die Eselspinguine an der Scheibe hoch.ImageImage
Die Eselspinguine leben wie die Königspinguine in ihrem Verbreitungsgebiet in einer weitgehend keimfreien Luft und sind daher im Zoo sehr empfindliche Pfleglinge. Deshalb werden sie in der neuen Pinguinanlage in einem klimatisierten und mit Luftfiltern versehenen „Glashaus“ leben. Die Kühlanlage sorgt für eine gleichbleibende Temperatur von 6-8°C, die sich für diese Arten als besonders günstig erwiesen hat.
Eselpinguine gab es schon in den 70er Jahren im Wuppertaler Zoo. 1975, 1976 und 1980 war  Wuppertal als erstem Zoo in Deutschland die Nachzucht gelungen.
Nachdem durch Zuchterfolge die Gruppe der Königspinguine immer größer wurde, gab der Wuppertaler Zoo die letzten Eselspinguine aus Platzmangel an den Aquazoo in Düsseldorf ab, wo der Zooverein sie im letzten Monat besuchte.
Nun werden in dem vergrößerten Pinguinhaus wieder zwei Pinguinarten zu bewundern sein.ImageImage
Die Eselspinguine sind mit 80 cm Körpergröße und einem maximalen Gewicht von 6 Kilos kleiner und leichter als die Königspinguine, die bis zu 95 cm groß werden und bis zu 14 Kilos wiegen können. Sie sind die schnellsten Schwimmer unter ihren Artgenossen. Ihren Namen haben sie von ihrem eselsartigen Geschrei.
Im September legt das Weibchen zwei Eier in ein Nest, das aus einem Haufen Steine besteht. Männchen und Weibchen brüten abwechselnd, bis nach ca. 36 Tagen die Jungen schlüpfen. Nach 30 Tagen verlassen sie das Nest, nach weiteren drei Monaten wechseln sie ihr Federkleid und können schwimmen.
Bei den Königspinguinen legt das Weibchen  im Dezember ein einziges Ei. Im Gegensatz zu vielen anderen Vögeln wird dieses Ei nicht in einem Nest bebrütet, sondern auf der Oberseite der Füße, verdeckt von einer losen Falte der Bauchhaut. Männchen und Weibchen brüten abwechselnd, dann wird das Ei vorsichtig vom einem zum anderen geschoben, wobei leider viele Eier zerbrechen.
Nach einer Brutdauer von 51 bis 57 Tagen schlüpft ein Küken, das noch ca. 30 bis 40Tage von den Eltern geschützt wird, bis es  ein braunes Dunenkleid ausbildet. Dieses Dunenkleid trägt es ca. neun Monate lang. Während dieser Zeit wird das Jungtier von den Eltern mit Futter versorgt.

Weitere Bilder von allen Pinguinen finden Sie hier

 

 
Fotoausstellung

07.01.09
bis 10.01.2009
Fotoausstellung im Lichthof des Rathauses

Fotoausstellung von Barbara Scheer, Dietrich Kranz und Wolfgang Koethe

im Lichthof des Rathauses Barmen (Eintritt kostenlos)

Gezeigt werden Fotos aus dem Wuppertaler Zoo

Die Ausstellung wird am 7.Januar  2009 um 13 Uhr offiziell eröffnet.

 
Tiergeburt - Pudu im Oktober geboren

Normalerweise bekommen die Tiere in der freien Natur ihren Nachwuchs zu bestimmten Jahreszeiten,
in denen die Ernährung aber auch die wettermäßigen Voraussetzungen zur Aufzucht stimmen.
Aber Ausnahmen bestätigen nun einmal die Regel, wie Anfang des Monats Oktober im Zoo geschehen.
Am 4. Oktober wurde völlig überraschend ein kleiner Süd Pudu geboren, in der Regel erfolgen die Geburten
in den Monaten April bis Juni. Süd Pudus sind die kleinsten Hirsche der Welt. Sie haben eine
Schulterhöhe von ca. 40 cm und wiegen um 10 Kilogramm. Der Name Pudu ist der Sprache der Mapuche entnommen.
Die Männchen tragen ein Geweih, das aus zwei einfachen ca. 8 cm langen Stangen ohne Verzweigung besteht.
Pudus leben im westlichen Patagonien in feuchten Wäldern mit üppiger Vegetation. Ihre geringe Körpergröße
erlaubt es ihnen, sich im unzulänglichen Dickicht aufzuhalten. Sie ernähren sich von Rinden, Knospen, Obst
und Blüten, seltener von Gras. Bereits mit sechs Monaten ist der Pudu geschlechtsreif, die Tragzeit
dauert sieben Monate. Die Jungtiere wiegen bei der Geburt weniger als ein Kilogramm und tragen ein Image
geflecktes Jugendkleid. Das Jungtier von Oktober 2008 wog bereits 1150 g. Leider ist der Bestand der Pudus s
tark gefährdet. Der ursprüngliche Lebensraum ist um ca. 90% zurückgegangen, außerdem haben die kleinen Hirsche
unter freilaufenden Hunden zu leiden. Ihr natürlicher Feind, der Puma, ist dagegen selten geworden.
Zur Zeit leben etwa 100 Pudus in europäischen Zoos und circa 150 in Zoos weltweit.
Der Zoo Wuppertal führt das Internationale Zuchtbuch für den Pudu und koordiniert die Erhaltung der
Pudubestände in den europäischen Zoos. Außerhalb seines natürlichen Verbreitungsgebietes pflegt der
Wuppertaler Zoo die größte Zuchtgruppe dieses seltenen Hirsches. Seit 1973 sind hier über 215 Jungtiere geboren.

 

 
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